Kidstrack Bettmeralp


Kidstrack  Bettmeralp


Ausgangslage

Die Bettmeralp verfügt im Bereich des Sportzentrums Bachtla bereits über diverse Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Um den Sommer für Familien noch attraktiver zu gestalten, soll nebst einem Pumptrack auch eine Kinderbikestrecke gebaut werden. Der nahe gelegene Zauberteppich hinter dem Sportzentrum bietet dabei bereits die perfekten Vorraussetzungen und ist im Sommer bereits in Betrieb. Der Lift ist an einem relativ flachen Hang und hat eine ideale Länge. Kinder können so problemlos zum Start der Strecke gelangen und ihre ersten Versuche auf dem Bike, auf einer kurzen und überblickbaren Strecke, in Angriff nehmen. Eine Vermietung von Fahrrädern und Schutzausrüstung beim Sportzentrum oder dem nahegelegenen Kiosk würde sich anbieten.


Projektidee

Da Mountainbiken noch ein verhältnismässig junger Sport ist (verglichen mit dem Skisport) ist es hier sogar noch wichtiger, anfängertaugliche und kinderfreundliche Angebote zu schaffen, damit es einer breiten Masse möglich ist, sich einfach und ohne Gefahr an den Sport heranzutasten. So wird einerseits die Akzeptanz des Bikesports im Dorf erhöht und auch die Zielgruppe, welche die zukünftigen Strecken am Berg benutzt «herangezüchtet». Auf der Bettmeralp laufen bereits Bestrebungen das Bikeangebot auszubauen (Stratos, Swiss Epic, Stoneman, Pumptrack, etc.), daher ist eine Kinderbikestrecke eine optimale Ergänzung zu anderen geplanten Massnahmen. Die Kinderbikestrecke wäre die erste Strecke dieser Art in der Schweiz und würde die Aletsch Arena in eine Pionierrolle in Sachen kinderfreundliches Biken bringen.


Strecke

Die Kinderbikestrecke wird bewusst sehr flach gebaut (max. 7% Gefälle), um ein gefahrloses Fahren zu ermöglichen. Die Strecke wird ca. 1.2 Meter breit und es werden kleinere Hindernisse und Elemente eingebaut, um die Strecke attraktiv gestalten zu können. Dazu gehören Wellen, kleine Sprünge und Steilwandkurven. Die Strecke wurde so geplant, dass der Kinderbikepark noch um weitere Strecken ergänzt werden kann. Die Planung erfolgte auf einem vorgegebenen Korridor von Seiten des Auftraggebers, um die Einsehbarkeit von Weitem/ Auswirkungen auf das Landschaftsbild gering zu halten. Es muss an dieser Stelle aber erwähnt werden, dass ein verhältnismässig kleiner Korridor wie er hier gegeben ist, grundsätzlich zu mehr Kurven führt, damit die gewünschte Neigung der Strecke eingehalten wird. Die bedeutet einen stärkeren Eingriff in das Gelände und einen höheren Bauaufwand, was unserer Ansicht, den Vorteil einer «geringeren Einsehbarkeit von Weitem/ Auswirkungen auf das Landschaftsbild» stark relativiert.



Unterhalt

Es sei an dieser Stelle bereits erwähnt, dass die Strecke regelmässigen Unterhalt benötigt, damit die Anlage in gutem Zustand bleibt. Grob geschätzt müssten hier in etwa 7% der Baukosten jährlich in den Unterhalt investiert werden. Im Normalfall wäre dies ein grösserer Unterhalt vor Beginn der Sommersaison und kleinere Unterhaltsarbeiten und Kontrollgänge während der Saison. Velosolutions kann hier einerseits bereits während dem Bau Mitarbeiter oder freiwillige Helfer instruieren oder ein massgeschneiderters Paket mit Unterhaltsarbeiten für den Kunden zusammenstellen.


Daten zur Strecke


Länge in Meter

Höhenmeter

Durchschnittliche Neigung

Anzahl Kurven


Umsetzung

Es würde sich anbieten die Kinderbikestrecke zeitgleich mit dem Pumptrack zu bauen. Dies ermöglicht einige Synergien:

• Der Aushub vom Pumptrack kann direkt bei der Kinderbikestrecke verbaut werden
• Bessere Einbindungsmöglichkeiten von Freiwilligen
• Arbeiter und Bauleiter kann je nach Bedarf flexibel zwischen den Baustellen verschoben werden
• Übernachtungsspesen können allenfalls eingespart werden